Warum ist es so schwer zu „greifen“, was mit mir los ist?

Im Umgang mit- und der Bewältigung von psychischen Problemen trägt die Tatsache, dass es „mal besser“ und „mal schlechter“ geht, nicht unbedingt zur Erleichterung der Gesamtsituation bei. Zum einen erschwert ein schwankender Verlauf oft das Verständnis von außen, kann sich aber auch ganz konkret auf unseren eigenen Selbstanspruch auswirken („Reiß dich jetzt zusammen, neulich ging es doch auch!“) Hinzu kommt, dass nicht-sichtbare Probleme in der Regel schwieriger zu (be-)greifen sind – egal ob als Betroffene*r selbst oder von außen. Es ist bedeutend einfacher zu erklären, dass man mit seinem Gipsbein nicht die Treppen zum Hörsaal erklimmen kann. Jeder kann es sehen und verstehen. Bei psychischen Problemen ist das immer noch schwieriger. Häufig sind Personen mit psychischen Problemen aber auch wahre „Künstler“ im Verbergen und lassen sich (bewusst oder unbewusst) „nichts anmerken“.

Die Kontinuität an Leistung, Arbeitsaufwand und Energie die ein Studium fordert, ist eine Herausforderung für die Studierenden. Dennoch fordert sie jeden einzelnen ganz individuell.

Teufelskreis: Psychische Probleme kosten „extra“ Energie, d. h. eine Person mit psychischen Problemen verfügt über weniger ihrer eigentlichen Energie.

Weniger Energie → eingeschränkte Leistungsfähigkeit → noch mehr Arbeiten, Lernen um dies zu kompensieren → noch weniger Energie → weitere Einbußen der Leistungsfähigkeit usw.

Stress im Studium

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Ressourcen

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Häufig ist das „sich eingestehen“, dass etwas nicht stimmt, der schwierigste Schritt und bei vielen Betroffenen deutlich schambesetzt. Das ist gut nachvollziehbar, denn es ist kulturell bedingt schwer (sich) einzugestehen,…
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